Willkommen !

Ich habe immer schon gerne gelesen und auch selbst Geschichten geschrieben. Das hat aber leider schon ein paar Jahre nicht mehr funktioniert. Nach einer depressiven Phase habe ich einige umfangreiche Änderungen in meinem Leben vorgenommen, die mich nochmals viel Kraft und Energie gekostet haben. Aber jetzt, 2022, geht es mir wieder besser, und auch Gedanken, Fantasie und Worte finden langsam ihren Weg zu mir zurück.

Dieser Blog soll mir dabei helfen, meine Gedanken und Gefühle wieder in Geschichten zu verpacken und so zu verarbeiten.

Euch beschert er vielleicht ein paar entspannende, nachdenkliche oder auch amüsante Minuten!

Alles Liebe, euer Felsenmädchen ❤


Wer genau guckt, sieht, dass Mut auch nur ein Anagramm von Glück ist.

Julia Engelmann

Warum „Felsenmädchen“ ?

Das griechische Wort für einen gewachsenen Felsen lautet „petra“. Die Felsenstadt Petra in Jordanien ist UNESCO-Welterbe. Und ich bin eindeutig weiblichen Geschlechts 😉

Mich hat die Gegensätzlichkeit des Namens angesprochen: bei Felsen denke ich an Stärke, Stabilität, Bodenständigkeit; bei Mädchen denke ich an Unschuld, Leichtigkeit und Neugier.

Unabhängig davon werde ich immer wieder als „Fels in der Brandung“ bezeichnet, der standhaft bleibt und beruhigend auf andere wirkt.

Diese Eigenschaften habe ich in den letzten Jahren verloren. Jetzt bin ich dabei, diesen meinen „Fels“ wieder zu festigen und die Stabilität in meinem Leben wiederzufinden. Dazu gehört auch, mein inneres Kind – das Mädchen – wieder wahrzunehmen und mein Leben zu genießen.


Be a rainbow in someone else’s cloud.

Maya Angelou

Blog

Endgegner

Das grelle Licht des Kühlschranks lässt mich blinzeln. Ich greife nach einer Wasserflasche und schließe die Kühlschranktür wieder. Mit müden Schritten gehe ich auf meine Terrasse, lehne mich gegen das Geländer und warte vergebens auf einen kühlen Luftzug. Mit geschlossenen Augen vernehme ich einige wenige Geräusche der vor Hitze stöhnenden Großstadt. Um zwei Uhr morgens …

Vierundvierzig

Ich war immer sehr stolz auf meine kognitiven Fähigkeiten. In der Schule – und auch privat – stets aufmerksam (wobei meine Eltern die Eigenschaft wohl eher als „neugierig“ beschreiben würden), tat ich mir leicht beim Lernen und konnte im Laufe der Jahre auf eine solide Basis an Wissen zurückgreifen. Interessanterweise tat ich mir immer leichter, …

Schrödingers Katze

Ich bin ja ein Katzenmensch. War ich schon immer. Also, grundsätzlich mag ich ja alle Tiere – je nach Gruselfaktor oder Lebensbedrohlichkeit natürlich mit entsprechendem Respektabstand. Aber als Haustier wär die Wahl eindeutig. Das wäre eine Katze. Oder ein Quokka. Das sind diese Mini-Kängurus, die immer dreinschauen, als würden sie grinsen. So putzig! Aber falscher …